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Es sind oft die einfachen Dinge, die am längsten in Erinnerung bleiben: ein Stück frisches Brot, ein Glas Most … und dazu ein gutes Hartwürstel. Am Gramitscherhof von Matthias Seifried im Lavanttal entstehen diese Hauswürstel noch so, wie es früher selbstverständlich war: aus eigenem Fleisch, mit ruhiger Hand gefertigt und mit viel Zeit zur Reife gebracht.
Hier kommt nichts von irgendwo. Die Hartwürstel werden aus hofeigenem Schweine- und Rindfleisch hergestellt. Die Tiere leben auf Stroh, mit Zugang ins Freie, werden stressfrei direkt am Hof geschlachtet und das Fleisch wird anschließend sorgfältig weiterverarbeitet. Diese Ruhe und Qualität bilden die Grundlage für den Geschmack.
Die Herstellung beginnt mit der Auswahl der passenden Fleischstücke. Schweinefleisch sorgt für Saftigkeit, Rindfleisch für Struktur und Tiefe. Das Fleisch wird grob gewolft, mit Salz und einer fein abgestimmten Gewürzmischung vermengt und anschließend in Naturdärme gefüllt. Kein industrielles Hochgeschwindigkeitsverfahren, sondern Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Jede Wurst wird kontrolliert und von Hand abgedreht.
Anschließend werden die Hartwürstel leicht geräuchert. Das dezente Raucharoma verleiht ihnen jene würzige Note, die man sofort erkennt. Nicht dominant, sondern ausgewogen. Danach folgt der wichtigste Schritt: die Lufttrocknung.
In gut belüfteten Räumen dürfen die Würstel langsam reifen. Während dieser Phase verlieren sie Feuchtigkeit, gewinnen aber an Intensität. Das Aroma wird konzentrierter, die Konsistenz fester, der Geschmack runder. Diese langsame Reifung sorgt für die typische Textur eines guten Hartwürstels: außen trocken, innen aromatisch und mit angenehmem Biss. Genau diese Kombination macht sie so vielseitig einsetzbar … und so beliebt für die Jause.
Die Hauswürstel vom Gramitscherhof überzeugen durch ihre ausgewogene Würzung. Herzhaft, leicht rauchig, mit feiner Fleischstruktur. Sie sind kräftig genug für eine Brettljause, aber nicht überwürzt. Durch die Kombination aus Schwein und Rind entsteht ein harmonisches Verhältnis zwischen Saftigkeit und Geschmack. Jeder Bissen erzählt von Handwerk, Geduld und Herkunft.
Hartwürstel sind mehr als nur Begleiter für die Jause oder die Wanderung. Sie bringen Tiefe in viele Gerichte:
Klassisch zur Jause
In Scheiben geschnitten mit Bauernbrot, Senf, Kren und Essiggurken. Einfach, ehrlich, perfekt.
Mit Käse kombiniert
Die Hartwürstel harmonieren (und kräftigen) wunderbar mit würzigem Käse, wie etwa Bergkäse. Ideal wenn Gäste kommen oder eine Wanderung ansteht.
In der warmen Küche
In dünne Scheiben geschnitten und kurz angebraten, verfeinern sie Bratkartoffeln oder Krautfleckerl mit kräftigem Aroma.
Zum Frühstück
Klein gewürfelt in einer Eierspeis oder als herzhafte Ergänzung zu Rührei.
In Suppen und Eintöpfen
Als Einlage in einer deftigen Bohnensuppe oder einem Linseneintopf geben sie Tiefe und Würze.
Modern interpretiert
In feinen Scheiben auf einem Salat mit Kernöl-Dressing – eine überraschend harmonische Kombination.
Die Hartwürstel bzw. Hauswürstel vom Gramitscherhof stehen für eine klare Haltung: eigenes Fleisch, handwerkliche Verarbeitung, Zeit zur Reife. Keine künstlichen Beschleuniger, keine Massenproduktion. Sondern sorgfältige Herstellung vom Stall bis zur fertigen Spezialität. Die Hauswürstel von Matthias Seifried sind kein Nebenprodukt, sondern Ausdruck eines Hofes, der weiß, dass guter Geschmack Zeit braucht.
Ob als Proviant für eine Wanderung, als Begleiter zur Jause oder als aromatische Zutat in der Küche. Diese Hartwürstel bringen Charakter auf den Teller oder in den Rucksack.
Kräftig. Ehrlich. Mit Haltung.
| Gewicht | 0,4 kg |
|---|---|
| Größe | 15 × 9 × 3 cm |