* Osteredition | Fleisch | Wagyu Bavette / Flap Steak aus den Kärntner Zentralalpen

  • Mehr über Haltung, Aufzucht und die Wagyu-Macher
  • Kilopreis: € 80,00
  • Cut: Bavette Steak (auch Flap Steak genannt) aus dem Bauchbereich des Rindes
  • Rasse: 100 % Fullblood Wagyu
  • Herkunft: Görtschitztal, Kärnten
  • Aufzucht: 30–36 Monate für optimale Entwicklung der Marmorierung
  • Haltung: Weidehaltung in den warmen Monaten, Winterfütterung mit Heu, Grassilage und Getreide
  • Reifung: 3 Wochen Dry Aged für intensives Aroma
  • Geschmack: besonders aromatisch mit intensivem Rindfleischaroma
  • Textur: lockere Fleischstruktur mit charakteristischen, länglichen Fasern
  • Besonderheit: klassischer „Butcher’s Cut“, der lange Zeit vor allem Metzgern vorbehalten war
  • Verwendung: ideal für Grillsteaks, Steakstreifen, Pfannengerichte oder Steak-Sandwiches
  • Zubereitung: kurz und heiß grillen oder in der Pfanne braten
  • Tipp: immer quer zur Faser schneiden, dadurch wird das Fleisch deutlich zarter
  • Genussmoment: intensiver Steakcut für Grillliebhaber und Entdecker besonderer Fleischstücke
  • Tiefkühlung: direkt nach der Verarbeitung bei –18 °C
  • Lieferung (Osterwoche): tiefgekühlt für maximale Frische österreichweit mit Next-Day-Fresh-Versand
  • Persönliche Zustellung (Osterwoche): in Klagenfurt / Villach / Spittal / Lienz

ab  106,88

Gesamtpreis:

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Wagyu Bavette Steak: Ausgeprägte Aromatik und längst kein Geheimtipp mehr

Das Bavette Steak gehört zu den aromatischsten Steakcuts des Rindes und ist unter Fleischliebhabern längst kein Geheimtipp mehr. In der französischen Küche wird dieses Stück seit Jahrzehnten geschätzt, während es international häufig unter dem Namen „Flap Steak“ bekannt ist. Beide Bezeichnungen meinen denselben Cut: ein besonders geschmackvolles Stück aus dem Bauchbereich des Rindes.

Beim Wagyu-Rind erhält das Bavette eine zusätzliche Dimension. Die feine intramuskuläre Fettmarmorierung, für die Wagyu weltweit berühmt ist, sorgt dafür, dass das Fleisch beim Braten besonders saftig bleibt und ein intensives Aroma entwickelt. Wer kräftigen Fleischgeschmack liebt, findet im Bavette Steak einen Cut mit viel Charakter.

Ein traditioneller „Butcher’s Cut“

Das Bavette stammt aus dem unteren Bauchbereich des Rindes und gehört zu den sogenannten Butcher’s Cuts. Dieser Begriff bezeichnet Fleischstücke, die früher oft vom Metzger selbst zurückgelegt wurden, weil sie besonders aromatisch sind. Der Muskel arbeitet stärker als klassische Steakstücke aus dem Rückenbereich. Dadurch besitzt das Fleisch eine deutlich sichtbare Faserstruktur und einen intensiven, ursprünglichen Rindfleischgeschmack.

Typisch für das Bavette Steak ist seine längliche Form und die lockere Struktur des Muskels. Die Fasern verlaufen meist leicht diagonal, was dem Fleisch eine charakteristische Optik verleiht. Während Filet oder Ribeye vor allem für ihre Zartheit geschätzt werden, überzeugt das Bavette durch seine ausgeprägte Aromatik und seinen kräftigen Fleischgeschmack.

Wagyu aus den Kärntner Zentralalpen

Das Bavette Steak der Wagyu-Macher stammt von reinrassigen Wagyu-Rindern, die im Görtschitztal in Kärnten aufwachsen. Die alpine Umgebung, die ruhige Haltung der Tiere und die lange Aufzuchtzeit prägen die Fleischqualität entscheidend. Wagyu-Rinder wachsen deutlich langsamer als viele andere Fleischrassen. Während klassische Masttiere häufig schon nach weniger als zwei Jahren geschlachtet werden, erreichen Wagyu-Rinder ihr volles Potenzial erst nach etwa 30 bis 36 Monaten.

Diese lange Entwicklungszeit ermöglicht es dem Fleisch, seine typische intramuskuläre Fettstruktur auszubilden. Genau diese feine Marmorierung sorgt später dafür, dass das Fleisch beim Braten besonders saftig bleibt.

In den warmen Monaten verbringen die Tiere ihre Zeit auf der Weide. Bewegung, frische Luft und natürliche Futteraufnahme fördern eine ausgewogene Muskelstruktur. Im Winter erfolgt die Fütterung mit Heu, Grassilage und Getreide. Das Ergebnis ist ein Fleisch, das Herkunft, Zeit und sorgfältige Landwirtschaft widerspiegelt.

Vielseitig in der Küche

Das Bavette Steak eignet sich hervorragend für viele verschiedene Zubereitungsarten. Besonders beliebt ist es zum Grillen oder Kurzbraten, da das Fleisch bei hoher Hitze schnell eine aromatische Kruste entwickelt.

In der internationalen Küche wird Bavette häufig verwendet für:

  • Grillsteaks
  • Steakstreifen für Salate und Pfannengerichte
  • Wokgerichte
  • Steak-Sandwiches
  • klassische Steakgerichte mit Beilagen

Gerade in der französischen Küche wird Bavette oft als Bavette à l’échalote serviert – ein Steak mit Schalotten und einer aromatischen Sauce.

Zubereitungsempfehlung

Damit das Wagyu Bavette Steak sein volles Aroma entfalten kann, sollte es möglichst einfach zubereitet werden.

Vorbereitung
Das Steak nach dem Auftauen etwa 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Raumtemperatur annehmen kann.

Braten oder Grillen
– Pfanne oder Grill sehr stark vorheizen.
– Das Fleisch trocken tupfen.
– Aufgrund der natürlichen Marmorierung ist meist kein zusätzliches Fett nötig.
– Das Steak 2-3 Minuten pro Seite scharf anbraten oder grillen.

Die ideale Garstufe liegt bei Medium Rare, etwa 52–54 °C Kerntemperatur.

Würzen
Beim Wagyu-Fleisch gilt: Weniger ist mehr.
Grobes Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer reichen meist aus, um den natürlichen Geschmack optimal zu unterstreichen.

Wichtig: Quer zur Faser schneiden

Ein entscheidender Schritt bei diesem Cut ist das Aufschneiden. Das Bavette Steak sollte immer quer zur Faser in dünne Streifen geschnitten werden. Dadurch werden die langen Muskelstrukturen verkürzt und das Fleisch wird deutlich zarter.

Ein Steak für Kenner

Das Wagyu Bavette Steak ist kein klassischer Steakcut wie Ribeye oder Filet. Es ist ein Stück für Menschen, die intensiven Fleischgeschmack schätzen und gerne neue Cuts entdecken. Gerade die Kombination aus kräftigem Aroma, charakteristischer Struktur und der feinen Wagyu-Marmorierung macht dieses Stück zu einem besonderen Genusserlebnis.
Wer Bavette einmal richtig zubereitet hat, versteht schnell, warum dieses Steak weltweit von Grillmeistern und Fleischkennern geschätzt wird.

Zusätzliche Informationen

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1336g, 1544g