* Osteredition | Fleisch | Wagyu Tafelspitz aus den Kärntner Zentralalpen

  • Mehr über Haltung, Aufzucht und die Wagyu-Macher
  • Kilopreis: € 80,00
  • Cut: Tafelspitz (Rump Cap / Picanha)
  • Rasse: 100 % Fullblood Wagyu
  • Herkunft: Görtschitztal, Kärnten
  • Aufzucht: 30–36 Monate für optimale Entwicklung der Marmorierung
  • Haltung: Weidehaltung in den warmen Monaten, Winterfütterung mit Heu, Grassilage und Getreide
  • Reifung: 3 Wochen Dry Aged für intensives Aroma
  • Geschmack: fein, rund und harmonisch mit klarem Rindfleischgeschmack
  • Besonderheit: klassischer österreichischer Küchenklassiker
  • Zubereitung: ideal zum Kochen, Schmoren oder Grillen
  • Struktur: zart und saftig mit feiner Fettauflage
  • Genussmoment: traditionelles Schmorgericht mit besonders zartem Fleisch
  • Tiefkühlung: direkt nach der Verarbeitung bei –18 °C
  • Lieferung (Osterwoche): tiefgekühlt für maximale Frische österreichweit mit Next-Day-Fresh-Versand
  • Persönliche Zustellung (Osterwoche): in Klagenfurt / Villach / Spittal / Lienz

ab  65,12

Gesamtpreis:

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Wagyu Tafelspitz: Ein Klassiker der österreichischen Küche neu interpretiert

Der Tafelspitz gehört zu den bekanntesten und traditionsreichsten Gerichten der österreichischen Küche. Kaum ein anderes Stück Rindfleisch steht so sehr für die klassische Kochkunst wie dieser besondere Cut aus der Rinderhüfte. Zart geschmort in einer aromatischen Suppe, serviert mit Wurzelgemüse, Apfelkren oder Schnittlauchsauce: Tafelspitz ist seit Generationen ein fester Bestandteil der heimischen Genusskultur.

Der Name bezeichnet dabei sowohl das Gericht als auch das Fleischstück selbst. Der Tafelspitz wird aus dem hinteren Teil der Rinderhüfte geschnitten und zeichnet sich durch seine typische dreieckige Form und eine feine Fettauflage aus. Diese Fettschicht schützt das Fleisch beim Garen und sorgt dafür, dass es besonders saftig bleibt. Beim Wagyu-Rind erhält dieser traditionsreiche Cut eine zusätzliche Dimension. Die feine intramuskuläre Fettstruktur des Wagyu sorgt dafür, dass das Fleisch besonders zart bleibt und ein angenehm rundes Aroma entwickelt. So verbindet sich österreichische Küchentradition mit einer außergewöhnlichen Fleischqualität.

Das Ergebnis ist ein Gericht, das gleichzeitig vertraut und besonders ist. Ein Klassiker, der mit Wagyu eine neue Tiefe bekommt.

Ein Stück mit Geschichte

Tafelspitz gilt als eines der berühmtesten Gerichte der Wiener Küche. Schon im 19. Jahrhundert wurde er in den Küchen der kaiserlichen Hofburg serviert und entwickelte sich rasch zu einem kulinarischen Symbol der österreichischen Esskultur. Das Fleisch wird traditionell langsam in einer klaren Suppe gekocht, oft gemeinsam mit Karotten, Sellerie, Lauch und Gewürzen. Durch diese schonende Zubereitung bleibt das Fleisch besonders saftig und entwickelt ein feines, harmonisches Aroma.

Der Tafelspitz ist dabei ein Stück, das Zeit und Geduld verlangt. Genau diese ruhige Zubereitung passt hervorragend zur Qualität des Wagyu-Fleisches, das seine Stärke ebenfalls in einer sanften, respektvollen Zubereitung entfaltet. Interessant ist auch der internationale Blick auf dieses Stück: Während Tafelspitz in Österreich klassisch gekocht wird, ist derselbe Cut in Südamerika als Picanha bekannt und wird dort traditionell über offenem Feuer gegrillt. So zeigt dieses Stück Fleisch gleich zwei kulinarische Welten.

Wagyu aus den Kärntner Zentralalpen

Das Bavette Steak der Wagyu-Macher stammt von reinrassigen Wagyu-Rindern, die im Görtschitztal in Kärnten aufwachsen. Die alpine Umgebung, die ruhige Haltung der Tiere und die lange Aufzuchtzeit prägen die Fleischqualität entscheidend. Wagyu-Rinder wachsen deutlich langsamer als viele andere Fleischrassen. Während klassische Masttiere häufig schon nach weniger als zwei Jahren geschlachtet werden, erreichen Wagyu-Rinder ihr volles Potenzial erst nach etwa 30 bis 36 Monaten.

Diese lange Entwicklungszeit ermöglicht es dem Fleisch, seine typische intramuskuläre Fettstruktur auszubilden. Genau diese feine Marmorierung sorgt später dafür, dass das Fleisch beim Braten besonders saftig bleibt.

In den warmen Monaten verbringen die Tiere ihre Zeit auf der Weide. Bewegung, frische Luft und natürliche Futteraufnahme fördern eine ausgewogene Muskelstruktur. Im Winter erfolgt die Fütterung mit Heu, Grassilage und Getreide. Das Ergebnis ist ein Fleisch, das Herkunft, Zeit und sorgfältige Landwirtschaft widerspiegelt.

Zubereitung: Klassisch gekocht oder modern gegrillt

Der Wagyu Tafelspitz kann auf zwei Arten zubereitet werden.

Klassisch – Wiener Küche

Traditionell wird der Tafelspitz in leicht gesalzenem Wasser oder Rinderbrühe langsam gekocht. Gemeinsam mit Wurzelgemüse und Gewürzen entsteht eine aromatische Suppe, während das Fleisch besonders zart wird. Nach etwa 1,5 bis 2 Stunden Garzeit lässt sich das Fleisch leicht schneiden und entfaltet seinen vollen Geschmack.

Serviert wird Tafelspitz klassisch mit:
– Apfelkren
– Schnittlauchsauce
– Bratkartoffeln oder Rösti

Moderne Variante – Grill oder Ofen

International wird derselbe Cut häufig als Picanha gegrillt. Dabei wird das Fleisch mit der Fettseite nach oben langsam gegart, sodass das Fett schmilzt und das Fleisch saftig hält.

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. a.
Größe n. a.
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814g, 882g, 1472g, 1566g, 1698g