Wagyu Picanha Steak, Dry Aged, ca. 250g aus den Kärntner Zentralalpen. Termin: 5./6. Mai 2026

  • Herkunft, Tierhaltung und mehr über die Wagyu-Macher
  • Preis per Kilo: € 120,00
  • Cut: Picanha / Tafelspitz-Steak
  • Rasse: 100 % Fullblood Wagyu
  • Aufzucht: 30–36 Monate
  • Haltung: Weidehaltung in den warmen Monaten, Winterfütterung mit Heu, Grassilage und Getreide
  • Reifung: 3 Wochen Dry Aged für intensives Aroma und besonders zarte Struktur
  • Aroma: kräftig, saftig und leicht nussig
  • Besonderheit: typische Fettauflage für intensiven Geschmack
  • Struktur: aromatisch und überraschend zart
  • Zubereitung: ideal für Grill oder Steakpfanne
  • Wenn die Fettauflage des Picanha-Steaks auf dem Grill langsam schmilzt, sich Röstaromen entfalten und beim ersten Schnitt saftiges Wagyu-Fleisch sichtbar wird. Ein Moment, der echte Grillkultur spürbar macht.
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Wagyu Picanha Steak: Der Grillklassiker mit außergewöhnlichem Aroma

Das Picanha-Steak gehört zu den faszinierendsten Steakcuts der internationalen Fleischkultur. Während dieses Stück in Österreich traditionell als Tafelspitz bekannt ist, gilt es in Südamerika, besonders in Brasilien, als einer der wichtigsten und beliebtesten Grillcuts überhaupt. Seinen weltweiten Ruf verdankt das Picanha-Steak einer besonderen Eigenschaft: der charakteristischen Fettauflage, die das Fleisch während der Zubereitung schützt und gleichzeitig für ein intensives Aroma sorgt. Beim Braten oder Grillen schmilzt ein Teil dieses Fettes langsam und durchzieht das Fleisch mit saftiger Würze.

Beim Wagyu-Rind erreicht dieses Steak eine ganz besondere Qualität. Die genetisch bedingte feine Marmorierung verbindet sich mit der natürlichen Fettkappe des Cuts. Dadurch entsteht ein Steak, das zugleich aromatisch, saftig und überraschend zart ist. Picanha ist deshalb kein gewöhnliches Steak. Es ist ein Stück Fleisch mit Persönlichkeit: kräftig im Geschmack, elegant in der Struktur und besonders beliebt bei Menschen, die echtes Fleischaroma schätzen.

Ein Steak mit internationaler Grillgeschichte

Der Cut stammt aus der hinteren Hüftregion des Rindes. In Österreich kennt man ihn vor allem als Tafelspitz, der klassisch gekocht wird. In Brasilien hingegen entwickelte sich daraus eine völlig eigene Zubereitungskultur. Dort wird Picanha meist in dicke Stücke geschnitten, leicht gesalzen und über offenem Feuer gegrillt. Die Fettseite bleibt dabei bewusst erhalten, da sie während des Garens das Fleisch saftig hält und für ein unverwechselbares Aroma sorgt.

Gerade diese Kombination aus kräftigem Muskel und aromatischer Fettauflage macht den Cut so besonders. Das Fleisch besitzt eine feine Struktur mit klarem Rindfleischgeschmack, während das Fett eine zusätzliche Geschmacksdimension bringt. Beim Wagyu-Picanha entsteht so ein Steak, das sowohl die Eleganz eines hochwertigen Rindes als auch die rustikale Kraft eines Grillklassikers vereint.

Wagyu aus den Kärntner Zentralalpen

Die Ribeye-Steaks der Wagyu-Macher stammen von reinrassigen Wagyu-Rindern, die im Görtschitztal in Kärnten auf rund 1.000 Metern Seehöhe aufwachsen. Die alpine Umgebung, die ruhige Haltung und die lange Aufzuchtzeit prägen die Fleischqualität entscheidend.

Im Sommer verbringen die Tiere, wann immer es Witterung und Vegetation erlauben, Zeit auf der Weide. Bewegung, frische Luft und natürliche Futteraufnahme tragen zur Entwicklung einer ausgewogenen Muskelstruktur bei. Im Winter erfolgt die Fütterung mit Heu, Grassilage und Getreide. Ziel ist nicht schnelles Wachstum, sondern eine kontinuierliche Entwicklung der rassetypischen Marmorierung.

Ein weiterer Qualitätsfaktor ist die Zeit: Wagyu-Rinder wachsen deutlich langsamer als viele andere Fleischrassen. Während klassische Masttiere oft schon nach 18 bis 20 Monaten geschlachtet werden, erreichen Wagyu-Rinder ihr volles Potenzial erst nach rund 30 bis 36 Monaten. Diese lange Aufzucht ermöglicht es dem Fleisch, seine charakteristische Struktur und sein intensives Aroma vollständig auszubilden.

Nach der Schlachtung reift das Fleisch drei Wochen im Dry-Aged-Verfahren. Während dieser Trockenreifung verliert das Fleisch kontrolliert Feuchtigkeit, wodurch sich das Aroma konzentriert und die Textur noch feiner wird. In Kombination mit der natürlichen Marmorierung entsteht so jene saftige und besonders zarte Qualität, für die Wagyu weltweit geschätzt wird.

Zubereitung: Einfach, aber mit Respekt

Picanha-Steaks benötigen keine komplizierte Zubereitung. Entscheidend ist vielmehr, die Qualität des Fleisches zu respektieren. Vor dem Braten sollte das Steak etwa 30 Minuten Raumtemperatur annehmen. Anschließend wird es in einer heißen Pfanne oder auf dem Grill zunächst auf der Fettseite angebraten, damit sich Röstaromen entwickeln. Danach wird das Steak auf der Fleischseite fertig gegart. Ideal ist eine Kerntemperatur von etwa 54–56 °C für medium rare.

Wichtig ist auch die richtige Schnitttechnik: Picanha sollte immer quer zur Faser aufgeschnitten werden, damit sich seine zarte Struktur optimal entfaltet. Serviert wird das Steak am besten schlicht mit etwas Salz, vielleicht einem Hauch Pfeffer und wenigen Beilagen. Denn der Geschmack dieses Cuts steht für sich.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,3 kg
Größe 25 × 12 × 4 cm