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Das Ribeye gehört zu den beliebtesten und aromatischsten Steakcuts der Welt. Beim Wagyu-Rind erreicht dieses Stück eine Qualität, die selbst erfahrene Steakliebhaber beeindruckt. Verantwortlich dafür ist die außergewöhnlich feine Marmorierung, für die Wagyu weltweit bekannt ist. Die gleichmäßig im Muskel eingelagerten Fettadern sorgen dafür, dass das Fleisch beim Braten besonders saftig bleibt und ein intensives, fast buttriges Aroma entwickelt.
Das Ribeye – im deutschsprachigen Raum auch als Entrecôte bekannt – stammt aus der Hochrippe des Rindes. Dieser Bereich wird vom Tier wenig beansprucht und entwickelt dadurch eine besonders feine Faserstruktur. Gleichzeitig sorgt der charakteristische Fettkern, das sogenannte „Eye“, für die Saftigkeit des Steaks.
Beim Wagyu-Rind kommt ein weiterer entscheidender Faktor hinzu: die genetisch bedingte Fähigkeit, intramuskuläres Fett besonders gleichmäßig einzulagern. Diese Marmorierung verleiht dem Ribeye seine außergewöhnliche Zartheit und macht jeden Bissen zu einem intensiven Geschmackserlebnis.
Die Ribeye-Steaks der Wagyu-Macher stammen von reinrassigen Wagyu-Rindern, die im Görtschitztal in Kärnten auf rund 1.000 Metern Seehöhe aufwachsen. Die alpine Umgebung, die ruhige Haltung und die lange Aufzuchtzeit prägen die Fleischqualität entscheidend.
Im Sommer verbringen die Tiere, wann immer es Witterung und Vegetation erlauben, Zeit auf der Weide. Bewegung, frische Luft und natürliche Futteraufnahme tragen zur Entwicklung einer ausgewogenen Muskelstruktur bei. Im Winter erfolgt die Fütterung mit Heu, Grassilage und Getreide. Ziel ist nicht schnelles Wachstum, sondern eine kontinuierliche Entwicklung der rassetypischen Marmorierung.
Ein weiterer Qualitätsfaktor ist die Zeit: Wagyu-Rinder wachsen deutlich langsamer als viele andere Fleischrassen. Während klassische Masttiere oft schon nach 18 bis 20 Monaten geschlachtet werden, erreichen Wagyu-Rinder ihr volles Potenzial erst nach rund 30 bis 36 Monaten. Diese lange Aufzucht ermöglicht es dem Fleisch, seine charakteristische Struktur und sein intensives Aroma vollständig auszubilden.
Nach der Schlachtung reift das Fleisch drei Wochen im Dry-Aged-Verfahren. Während dieser Trockenreifung verliert das Fleisch kontrolliert Feuchtigkeit, wodurch sich das Aroma konzentriert und die Textur noch feiner wird. In Kombination mit der natürlichen Marmorierung entsteht so jene saftige und besonders zarte Qualität, für die Wagyu weltweit geschätzt wird.
Die außergewöhnliche Marmorierung von Wagyu sorgt nicht nur für Geschmack, sondern hat auch ernährungsphysiologische Besonderheiten. Das Fett von Wagyu-Rindern enthält einen vergleichsweise hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Ölsäure. Diese Fettsäure ist auch aus hochwertigem Olivenöl bekannt.
Studien zeigen, dass Wagyu-Fett im Vergleich zu vielen anderen Rinderrassen ein günstigeres Fettsäuremuster aufweisen kann. Der Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist höher, während der Anteil an gesättigten Fettsäuren vergleichsweise niedriger ist. Das bedeutet nicht, dass Wagyu ein „Diätprodukt“ ist. Aber es zeigt, dass hochwertiges Fleisch durchaus differenziert betrachtet werden sollte. Entscheidend ist wie immer: Qualität, Herkunft und bewusster Genuss.
Wagyu ist daher kein Alltagsfleisch, sondern ein Produkt für besondere Momente und für Menschen, die Wert auf Herkunft, Haltung und Geschmack legen.
Aufgrund der feinen Marmorierung benötigt Wagyu weniger Hitze und kürzere Garzeiten als viele andere Steaks. Die richtige Zubereitung bringt das volle Aroma optimal zur Geltung.
Das Steak sollte etwa 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Raumtemperatur annehmen kann.
Braten in der Pfanne
Für Wagyu empfehlen viele Kenner medium rare, da so die Saftigkeit und das Aroma am besten erhalten bleiben. Medium rare hat eine Kerntemperatur von 52–54 °C. Wagyu enthält viel intramuskuläres Fett. Dieses beginnt etwa ab 50 °C zu schmelzen. Deshalb entfaltet sich das Aroma bei medium rare am besten. Optimal ist es, wenn es bei einer Kerntemperatur von 50-51 C° aus der Pfanne oder vom Grill ziehst. Damit sich die Fleischsäfte nach dem Braten gleichmäßig verteilen, solltest du das Steak anschließend etwa 5 Minuten ruhen lassen. Dabei steigt die Kerntemperatur noch um etwa 2–3 °C an und landet perfekt im gewünschten Bereich.
Zu starkes Durchgaren würde:
– die feine Textur zerstören
– wertvolles Fett austreten lassen
– das Steak trockener wirken lassen
Würzen
Wagyu benötigt keine aufwendigen Gewürze. Ein gutes Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer reichen aus, um den natürlichen Geschmack zu unterstreichen.
Das Wagyu Ribeye ist mehr als nur ein Steak. Es ist das Ergebnis sorgfältiger Zucht, langer Aufzuchtzeit, stressarmer Schlachtung und handwerklicher Verarbeitung. Jeder Schnitt erzählt ein Stück dieser Geschichte. Wer ein Wagyu Ribeye zubereitet, entscheidet sich bewusst für Qualität, Herkunft und Genuss. Genau dafür stehen die Wagyu-Macher aus dem Görtschitztal mit reinrassigem Wagyu aus den Kärntner Zentralalpen.
| Gewicht | 0,4 kg |
|---|---|
| Größe | 20 × 18 × 12 cm |