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30 Tage Kombucha: Mein Selbstexperiment mit Rheuma

30 Tage Kombucha Mein Selbstexperiment mit Rheuma

Ich lebe mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung. 30 Tage lang dokumentiere ich täglich, wie sich Kombucha, Ernährung, Bewegung und mein Wohlbefinden entwickeln. Ehrlich, transparent und ohne Gesundheitsversprechen. Ich nehme keine Medikamente zur Behandlung ein.

Manchmal beginnen spannende Geschichten ganz zufällig. An einem heißen Sommertag war ich am Bio-Gondlhof von Daniela Willer, um Fotos für Gaumenfest zu machen. Es war warm, ich hatte Durst und griff zu einem Kombucha von „Wiesengarten“, den sie in ihrem SB-Shop anbietet.

Abgesehen davon, dass mir das Getränk richtig gut geschmeckt hat, passierte am nächsten Tag etwas, das mich stutzig machte: Meine Gelenkschmerzen waren praktisch verschwunden. Dabei hatte ich an diesem Tag nichts anders gemacht als sonst. Außer, dass ich diesen Kombucha getrunken hatte.

Natürlich wusste ich nicht, ob das Zufall war. Aus Neugier begann ich, mich intensiver mit Kombucha zu beschäftigen. Ich stieß auf unterschiedliche Erfahrungsberichte, aber auch auf Hinweise, dass die wissenschaftliche Datenlage für viele gesundheitliche Aussagen noch begrenzt ist. Ein paar Tage später kaufte ich Kombucha im Supermarkt. Das Getränk war deutlich süßer und, zumindest bei mir, blieb jede Veränderung aus. Ob die Pasteurisierung, die Rezeptur oder ganz andere Faktoren dabei eine Rolle spielen, kann ich nicht beurteilen. Fest steht nur: Meine Erfahrung war eine andere.

Wieder einige Tage später führte mich ein weiterer Termin zurück zu Daniela. Diesmal war auch mein Geschäftspartner Christian dabei. Wir tranken beide wieder Kombucha von Wiesengarten und gingen anschließend sogar noch Pizza essen, die meinem Körper normalerweise nicht besonders guttut.

Am nächsten Morgen erlebte ich erneut etwas, das mich überraschte: Wieder waren meine Gelenkschmerzen kaum spürbar. Auch Christian erzählte, dass er sich schon bald nach dem Trinken frisch und wohl gefühlt hatte. War das Zufall? War es der Kombucha? Oder spielten ganz andere Faktoren eine Rolle? Ich weiß es nicht. Genau deshalb starte ich heute dieses 30-tägige Selbstexperiment.

Ab heute trinke ich täglich 330ml Kombucha von Klemens und Alina von „Wiesengarten“ und dokumentiere jeden Tag offen und transparent mein Wohlbefinden, meine Ernährung, meine Bewegung und weitere Faktoren, die meine Gesundheit beeinflussen können. Ich möchte nichts beweisen und keine medizinischen Empfehlungen geben. Ich möchte einfach ehrlich beobachten und meine persönlichen Erfahrungen mit euch teilen.

Ich dokumentiere täglich abends:

  • Gelenkschmerzen (0-10) 0 = keine Schmerzen, 10 = stärkste vorstellbare Schmerzen
  • Morgensteifigkeit (Minuten)
  • Energie (0-10) 0 = keine Energie, 10 = voller Energie
  • Schlaf (0-10) 0 = sehr schlecht, 10 = ausgezeichnet
  • Stimmung (0-10) 0 = sehr schlecht, 10 = sehr gut
  • Stress (0-10) 0 = völlig entspannt, 10 = extrem belastend
  • Ernährung
  • Bewegung
  • Persönliche Beobachtungen

Gelenkschmerzen: 3
Morgensteifigkeit: 60 Minuten
Energie: 6
Schlaf: 5
Stimmung: 6
Stress: 3
Ernährung: Burrito mit Schinken & Mais + Lamm aus dem Ofen mit Kartoffel. Kein Alkohol, 2 Energy-Drinks
Bewegung: 40 Minuten schnelles Gehen
Persönliche Beobachtungen: Kombucha um 17.00 Uhr getrunken. Nach dem Essen um ca. 20.00 Uhr kein Energieabfall. Danach Bewegung. Hat Spaß gemacht, obwohl leichte Schmerzen.

Gelenkschmerzen: 1
Morgensteifigkeit: 10 Minuten
Energie: 7
Schlaf: 4
Stimmung: 8
Stress: 0
Ernährung: Reis mit Gemüse und Ei + Tiroler Knödel mit Sauerkraut. Ca. 2 Liter Wasser. Kein Alkohol, kein Energy-Drink.
Bewegung: 90 Minuten Almwanderung ohne wesentliche Steigung.
Persönliche Beobachtungen: Kombucha um 14.00 Uhr nach dem Mittagessen getrunken. Gute, entspannte Laune. Unternehmungslust.

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