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Es gibt Gerichte, die brauchen keine große Inszenierung. Eine kräftige Rindsuppe, ein ehrlicher Leberknödel. Und alles ist gesagt. Am Gramitscherhof von Matthias Seifried entstehen Leberknödel, wie sie gedacht sind: handfest, würzig, ohne Schnickschnack. Mit rund 150 Gramm pro Stück sind sie kein Beiwerk, sondern ein Statement. Ein Knödel. Kein „Knödale“, wie man in Kärnten schmunzelnd sagen würde.
Die Basis ist klar und transparent: Knödelbrot, frische Leber, Salz, Knoblauch, ausgewählte Gewürze und Röstzwiebel. Mehr braucht es nicht. Keine Geschmacksverstärker. Keine künstlichen Zusatzstoffe. Kein verstecktes Beiwerk. Hier zählt der Rohstoff, und der kommt vom eigenen Hof.
Am Gramitscherhof im Lavanttal wird Tierhaltung mit Verantwortung gelebt. Die Tiere wachsen auf Stroh auf und leben im Herdenverband. Gefüttert werden sie vorwiegend mit Getreide von eigenen Flächen. Die Schlachtung erfolgt stressfrei direkt am Hof. Diese Sorgfalt schafft eine Grundlage, auf der auch traditionelle Produkte wie Leberknödel ihre Qualität entfalten können.
Gerade bei einem Produkt, das so pur ist, zeigt sich die Güte der Zutaten besonders deutlich. Die Leber bringt eine kräftige, ehrliche Würze mit, das Knödelbrot sorgt für Struktur und Saftigkeit. Knoblauch und Gewürze werden fein abgestimmt eingesetzt. Sie begleiten den Geschmack, ohne ihn zu überdecken. Die Röstzwiebel gibt eine dezente, leicht süßliche Tiefe und rundet das Aroma harmonisch ab.
Ein Leberknödel vom Gramitscherhof bringt im Schnitt 150 Gramm auf die Waage. Das ist kein Zufall, sondern Überzeugung. Ein Knödel soll sättigen, wärmen und als vollwertige Mahlzeit bestehen können – nicht als kleine Einlage untergehen. Die Masse wird sorgfältig gemischt, von Hand geformt und so abgestimmt, dass der Knödel beim Kochen seine Struktur behält und dennoch locker bleibt. Außen stabil, innen saftig und aromatisch. So muss ein Leberknödel sein.
In der Suppe entfaltet er sein volles Potenzial: Er nimmt die Suppe auf, gibt gleichzeitig Würze ab und wird zum Mittelpunkt des Tellers.
Viele industriell hergestellte Leberknödel arbeiten mit Geschmacksverstärkern oder künstlichen Zusatzstoffen. Am Gramitscherhof geht man bewusst einen anderen Weg. Der Geschmack kommt ausschließlich aus hochwertigen Zutaten und sauberer Verarbeitung. Das macht sich bemerkbar: Der Leberknödel schmeckt kräftig, aber nicht aufdringlich. Würzig, aber nicht überladen. Er erinnert an traditionelle Hausmannskost. Genau so, wie sie früher selbstverständlich war.
Und genau das ist die Stärke: Reduktion auf das Wesentliche.
Klassisch wird der Leberknödel in einer klaren Suppe serviert. Als kräftige Vorspeise oder als sättigende Hauptmahlzeit. Mit frischem Schnittlauch bestreut entsteht ein einfaches, aber vollkommenes Gericht. Doch auch darüber hinaus bietet er Möglichkeiten. In Scheiben geschnitten und in Butter angebraten macht er ebenso eine gute Figur wie mit Sauerkraut als herzhafte Hauptspeise.
Matthias Seifried steht am Gramitscherhof für eine neue Generation von Landwirten, die Tradition nicht nur bewahren, sondern bewusst weiterführen. Die Leberknödel sind dafür ein gutes Beispiel: Ein klassisches Produkt, hergestellt mit heutigen Qualitätsansprüchen: transparent, ehrlich und ohne künstliche Abkürzungen. Ein Leberknödel vom Gramitscherhof ist kein industrielles Massenprodukt. Er ist Handwerk. Er ist Substanz. Und er bringt ein Stück Kärntner Küchentradition auf den Teller.
Ein Knödel.
150 Gramm.
Und ehrlicher Geschmack, der wärmt (und glücklich macht).
| Gewicht | 0,5 kg |
|---|---|
| Größe | 15 × 12 × 12 cm |