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Dieser Kombucha hat eine besondere Geschichte: 30 Tage lang hat er mich bei meinem persönlichen Kombucha-Experiment begleitet. Was aus reiner Neugier begonnen hat, wurde für mich zu einem täglichen Ritual. Und genau deshalb bekommt der unpasteurisierte Kombucha von Wiesengemüse jetzt seinen Platz in den Gaumenfest Editionen.
Hergestellt wird er von Alina Wiemers und Klemens Altenhuber von Wiesengemüse im Mölltal. Die beiden setzen auf natürliche Fermentation und einen Kombucha, der nicht auf maximale Süße getrimmt ist. Stattdessen erwartet dich ein lebendiges Getränk mit angenehm säuerlichem, fruchtigem und leicht prickelndem Charakter.
Die Basis bildet Schwarztee. Rote Bete und Quitte sorgen für die charakteristische Grundlage, dazu kommen – je nach Charge – ausgewählte Kräuter und weitere Zutaten. Das Ergebnis kann sich deshalb von Abfüllung zu Abfüllung leicht unterscheiden. Genau das gehört bei einem handwerklich hergestellten, fermentierten Produkt dazu.
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen industriell hergestellten Kombucha-Getränken: Dieser Kombucha wird nicht pasteurisiert.
Nach der Fermentation wird er also nicht durch Erhitzen haltbar gemacht. Er bleibt ein lebendiges, fermentiertes Getränk und muss entsprechend gekühlt gelagert werden. Durch die natürliche Fermentation können sich Geschmack, Säure und Kohlensäure mit der Zeit weiterentwickeln. Eine Flasche kann etwas spritziger sein, die nächste etwas säuerlicher. Für mich gehört genau diese Lebendigkeit zum Charakter eines echten Kombuchas.
Wer bei Kombucha an ein süßes Erfrischungsgetränk denkt, wird hier überrascht. Der Kombucha von Wiesengemüse schmeckt fruchtig, angenehm säuerlich, erfrischend und leicht prickelnd. Die Süße steht nicht im Vordergrund. Dadurch ist er für mich eine wunderbare Alternative zu Limonaden und anderen stark gesüßten Getränken.
Gut gekühlt und direkt aus der Flasche schmeckt er genauso wie ins Glas eingeschenkt. Wer es etwas leichter möchte, kann ihn auch mit Mineral- oder stillem Wasser verdünnen.
Kombucha lässt sich erstaunlich vielseitig genießen. Natürlich kannst du ihn einfach pur und gut gekühlt trinken. Er eignet sich aber auch hervorragend als besondere alkoholfreie Alternative zu Sekt oder Aperitif. Im Weinglas oder in einem schönen Tumbler serviert, ein paar Eiswürfel dazu und fertig ist ein unkomplizierter alkoholfreier Drink.
Auch für Cocktails und Mocktails lässt sich der säuerlich-fruchtige Charakter wunderbar einsetzen. Und selbst in der kalten Jahreszeit muss Kombucha nicht aus dem Glas verschwinden: Als warmer Glühkombucha mit winterlichen Gewürzen entsteht daraus eine ungewöhnliche Alternative zu klassischen Heißgetränken.
Bevor dieser Kombucha seinen Platz in den Gaumenfest Editionen bekommen hat, hat er mich 30 Tage lang begleitet. Auslöser waren zwei zufällige persönliche Erfahrungen, die mich neugierig gemacht hatten. Also wollte ich genauer wissen, was passiert, wenn Kombucha nicht nur gelegentlich, sondern täglich Teil meines Alltags wird.
30 Tage lang dokumentierte ich deshalb unter anderem mein Körpergefühl, Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit, Energie, Schlaf, Stimmung, Stress, Ernährung und Bewegung.
Die Ergebnisse waren für mich persönlich ausgesprochen interessant. Daraus lässt sich allerdings keine medizinische Wirkung des Kombuchas ableiten. Mein Experiment war eine persönliche Beobachtung und keine wissenschaftliche Studie. Was aber nach diesen 30 Tagen geblieben ist, ist meine Begeisterung für dieses Getränk.
Das Experiment ist vorbei. Mein täglicher Kombucha bleibt.
Hinter Wiesengemüse stehen Alina Wiemers und Klemens Altenhuber. In ihrer Marktgärtnerei im Mölltal beschäftigen sie sich intensiv mit Gemüse, Kräutern, Fermentation und der Frage, wie sich hochwertige Lebensmittel möglichst sinnvoll und vollständig verarbeiten lassen.
Das passt hervorragend zu Kombucha. Denn Fermentation ist eine der ältesten Methoden, Lebensmittel geschmacklich zu verändern und haltbarer zu machen. Aus Tee, Zucker und einer Kombucha-Kultur entsteht über Zeit ein Getränk mit völlig eigenständigem Charakter.
Und genau diese handwerkliche Herstellung schmeckt man. Hier geht es nicht darum, dass jede Flasche bis ins letzte Detail identisch schmecken muss. Jahreszeit, verwendete Zutaten und Fermentation können kleine Unterschiede hervorbringen. Ein Naturprodukt darf sich verändern.
Am besten schmeckt der Kombucha gut gekühlt. Vor allem an warmen Tagen ist seine Kombination aus Säure, Fruchtigkeit und leichter Kohlensäure herrlich erfrischend.
Du kannst ihn:
Nach dem Öffnen sollte die Flasche wieder gekühlt und möglichst zeitnah konsumiert werden.
Die Gaumenfest Editionen stehen für Produkte, die wir nicht einfach irgendwo entdeckt und ins Sortiment gestellt haben. Sie erzählen Geschichten und schaffen besondere Genussmomente. Bei dieser Edition ist die Geschichte außergewöhnlich persönlich.
Ich habe den Kombucha zufällig kennengelernt. Ich habe ihn 30 Tage lang täglich getrunken. Ich habe währenddessen sehr genau dokumentiert, wie es mir geht. Und am Ende habe ich für mich entschieden: Den möchte ich weiterhin trinken.
Deshalb findest du den unpasteurisierten Kombucha von Wiesengemüse jetzt auch in den Gaumenfest Editionen. Nicht wegen eines Gesundheitsversprechens. Sondern weil mich das Produkt geschmacklich überzeugt hat, weil ich die handwerkliche Herstellung spannend finde und weil aus einer zufälligen Begegnung mit einem Glas Kombucha inzwischen ein fester Bestandteil meines Alltags geworden ist.
30 Tage Experiment. Eine Entdeckung, die geblieben ist und gerne auch weiterhin bleiben darf!
| Gewicht | 3,0 kg |
|---|---|
| Größe | 30 × 20 × 10 cm |